Dienstag, 27. März 2012

Old story | Realschule

Leben für das Wohl anderer

Genre: Drama
Warning:Selfdestruct, blood
Autor:Shiroi_Shi

Prolog:

Eine Story über mein Leben erscheint mir sinnlos.
Aber die Menschen möchten wissen mir es geht.
Auf das sie hiermit ihre Wahrheit finden.
Das sie einsehen wieso ich über manches nicht rede.
Damit sie einsehen wieso ich so bin.



Widmung:


Dem geliebten und verhassten Leben.
Dem Schnee der mein Grab bedecken wird.
Dem Blut welches durch meine Adern fließt.


Story:

Wiedermal geweint.
Wegen sinnlosen Dingen. Liebe. Hass. Schmerz
Alles was ich jeh wollte ist leben. Doch auch dieser Wunsch wurde mir verwehrt.

In dieser verlassenen Wohnung sitze ich nun,wie gewohnt.
Allein wie ich es kenne.
Eltern sind in den Bergen um ihren Horizont durch etliche Bergwandertouren zu erweitern.
Fein, wenigstens gehen sie ihren Wünschen nach.
Ich werfe einen Blick aus dem Fenster.
Schnee.
Ja zahlreiche Schneeflocken schweben vom bedeckten Himmel herunter.
Wunderschön.
Wie sie im Wind tanzen erfreut mich.
Ein kurzer Moment der Freude...erstaunlich dieses Gefühl.
Mein Bruder ist bei unserem Erzeuger.
Ich gehe schon länger nicht mehr zu ihm.
Bin angewidert.
Scheinheilige Menschen verachte ich. Deswegen soll er mich in Ruhe lassen.
Wieder ein neuer Wunsch.
Ich wünsche ihm aber nichts schlechtes. Er hat auch gelitten.
Er hat ja sein Kind verloren.
Sonderbares Verhalten.
Ich wende den Blick wieder ab vom Fenster.
Monoton.
Der Blick gleitet durch das volle Zimmer.
Es erdrückt mich. Aber es gefällt mir.
Viele Erinnerungen die an den Wänden hängen.
Poster.Bilder,Tickets.
Alles was wert hat.
Nicht materiellen.
Emotionalen und geistigen wert.
Frage mich wieso und weshalb ich diese Richtung eingeschlagen hab.
Ich bin kalt.
Keiner sieht es.
Alle sagen ich bin nett.
Bin ich es ?
Lege ich meine Maske ab bin ich gleich kaputt.
Meine Maske erhält mein Leben.
Blick auf den Körper.
Kaputt.
Der Brustkorb hebt und senkt sich erschwert.
Atemwege zugeschnürt.
Kalte Hände.
Durchblutungsstörungen.
Nicht weiter schlimm.
Arme - aufgeschlitzt.
Voller Narben.
Und schrammen.
Und schnitten.
Schmerz als Zeichen des Lebens.
Lächeln auf den Lippen.
Ja das kann ich.
Mich verletzten.
zerbrechlich.
Leere Medizinschachteln.
Medikamentmissbrauch.
Hoffnung auf Freiheit.
Keiner weiß es.
Meine Träume sind schwer.
Sie halten mich stundenlang wach.
Schlafzeit maximal 3 Stunden.
Dunkle Augenringe.
Rissige Lippen.
Kaputte stimme.
Albträume lassen aufschreien.
Vergeltung für ein Meer aus schwarzem Glück.
Zu oft verletzt.
Essen steht am Tisch.
vergammelt allein vor sich hin.
Essen ist nur notwendig wenn man es braucht.
Dünn sein.
Dünn bleiben.
Sehnsucht.
Fernseher.
Dauer presänt.
Gehirnfreiheit durch Dauer Berieselung.
Ablenkung suchend in Kindersendungen.
lachen.
Für den Moment eine leise Stimme im leeren Raum.
Katzen Kratzen an der Tür.
Tür auf.
Sie kommen mir schnurrend entgegen.
Erneut Tränen in den Augen.
Sie sind immer da.
Auch wenn sie es nicht verstehen.
Ich brauche sie.
Lass sie dennoch wieder spielen gehen.
Alleins ein.
Sturmfrei.
Schmerz.
Gehe ins Bad.
Blick zur Badewanne.
Vorletzter Versuch dem leben zu entfliehen.
Nicht gelungen.
Mutter klopfte an der Tür.
Mist.
Sehe in die Küche.
Nehme Wasser mit.
trinken.
Der Blick verliert sich in der Bar.
Wodka.
Alkoholmissbrauch.
4 Uhr nachts getrunken.
Schreie selbst die Stille an.
Hoffnung auf Schlaf.
Fernseh schauen bis man einschläft.
wie gewohnt.
Keiner weiß davon.
Nichtmal ich will es wissen.
Mehr und mehr Menschen verlassen mich.
Denken ich rede mir alles nur ein.
Depression erfunden.
Schön.
Kaum.
Es schmerzt und ich habe angst um mich.
Blick auf die Rasierklinge.
Letzter Versuch demLeben zu entkommen.
Erneut aufgehalten worden.
Mist.
habe ja noch Freunde.
Lege mich ins Bett.
Vergewaltigt vom Leben.
Morgen Schule.
Hass.
angst.
Unzufriedenheit.
ich habe Angst vor der Schule.
Existenzangst.
Tränen.
Schlaf.
Wecker.

Mittwoch, 21. März 2012

STAHN UF

Es gibt nicht viel das ich bis aufs Blut bereue.
Ich lebe sehr gut mit meinem Gewissen respektive habe ich gelernt mit meinem Gewissen auszukommen.
Ich habe gelernt zu leben und nicht zu viel nachzudenken.
Ich bin kein Egomane, und finde mich sehr normal.
Aber, obwohl ich denke ich lebe aufs vollste, und auch wenn ich denke ich bereue nichts, etwas fehlt. Etwas fehlt immer.
Ich habe zu viel erlebt und die Löcher in mir lassen sich nicht so einfach ausfüllen wie die Löcher in einem Porno.
Ich kann mir keine Zukunft mit anderen Menschen vorstellen außer vielleicht mit meinem kleinen Rikalein. Keine Ahnung weshalb, wir haben wohl schon zu viel durchgemacht.
Für mich sehe ich nur eins, weg hier. Ich will einfach nur weg. Weg von meiner Vergangenheit und weg von meinem Schmerz.
Ich möchte einfach all die Altlasten wegschaffen um ein neues Leben anzufange. Ganz wo anders.
Andere Sprache, andere Kultur.
Einfach ich sein.
Naja "einfach" ist hier wohl relativ gesprochen, weil wer kann schon er selbst sein in dieser verdammten Welt ?
In letzter Zeit merke ich wieder wie es in mir schreit. Der Schrei meines "ichs" das heraus will. ausgelebt werden will.
Ich habe in den letzten Wochen viel zu viel für Andere getan und meine Bedürfnisse völlig vergessen, ich habe nur noch für Andere gelacht und nicht mehr für mich selbst. Mein Herz blutet. Und ich habe darüber hinweg gelacht. Damit ist nun aber erstmal Schluss. Ich nehme mir Zeit.
Zeit für mich, ausschließlich mich ! Werde mich nicht breitklopfen lassen zu irgendwelchen "spaßigen" Aktionen zu denen ich nur halbherzig ja sage. Ich werde das machen auf was ICH Lust habe verdammt. Keine implusiven Gefallenerfüllungen.
Und bei diesem Gedanken geht es mir richtig gut !
Ich will keine Zustimmung oder ähnliches. ist mir egal. ich zieh mein Ding ohnehin durch.
Und falls ich nun doch zurück falle ? Tja. . .dann dauert es eben noch !
aber ich krieg meinen Willen schon noch.

Mittwoch, 14. März 2012

Vielleicht. . .

Irgendwie blöd wenn man mit sich selbst nicht klar kommt, richtig ?
wieso bin ich nur so ein Monster respektive wieso bin ich zu so etwas geworden ?
Stoße Menschen davon die nur das Beste wollen und hänge mich an mich selbst, auch wenn ich weiß das meine Gedanken mörderisch sind.
Vielleicht sind Lügen für Menschen das wahre Vergnügen.
Ich bin seit Tagen schlaflos, und wenn ich kurz die Augen zu bekomme dann hab ich irgendwelche Albträume von Mord und Verderben, Vergessen und Verletzen.
Im Moment projeziere ich meinen Selbsthass auf Andere, keine Ahnung ob's das richtige ist.
Am liebsten würd ich mir ne Waffe krallen und russisch Roulette spielen.
Ich würde gerne die Zeit zurück drehen.
Geht aber leider nicht.
Nun sitze ich hier wie eine Motte mit herausgerissenen Flügeln, die zitternd um ihr Leben fleht.
Ich hoffe einfach nur auf einen besseren Morgen.
Vielleicht wird mir der Wunsch erfüllt, man vielleicht aber auch nicht.
Vielleicht macht mich die Welt ja auch wahnsinnig, ja vielleicht wach ich morgens auf und meine Narben sind verheilt.
Es kommt wie es ist, ungewiss.

Dienstag, 6. März 2012

alo[n]e

Der Dauerfrost hat mein Herz geraubt.
Lügen.
Leid.
Ungeduld.
Leere.
Ich habe Angst vor mir selbst.
Mein Kopf ist kein schöner Ort und meine Gedanken sind tödlich, doch es gibt kein entrinnen, das gibt es nie.
Ich habe so Angst mit mir allein zu sein an manchen Tagen.
Ich bedrohe mich selbst mit einer Präzision die ich selbst nicht für möglich halte.
Wenn ich mich in hoffnungslosen Nächten in den Schlaf zwinge denke ich daran wie ich selbst zu einem Monster in meiner eigenen Haut wurde welches keine Liebe für sich selbst findet
Amüsant.
Ich vermisse die schöne Zeit. Ich vermisse die unbesorgten Nächte in denen ich einfach schlafen konnte. Ich vermisse mich selbst.
Ich möchte eine helle Zukunft aber ich stehe vor einem bodenlosen Abgrund der immer weiter bröckelt und mich bald hinunter zieht.
Ich kann die Einsamkeit nicht leiden.
Das ist einfach zu banal. Ist es immer.
Ich fühle mich so gefangen. wie ein Vogel im Käfig. Ich möchte heraus und fliegen aber ich kann nicht.
Schreien.
Weinen.
Atmen.
Sterben.



Und wenn wir über den Sinn des Lebens sprechen, dann lass mich dein Sinn sein

Mittwoch, 29. Februar 2012

Eine neue Nacht in der ich wünschte nicht hier zu sein

Wenn es dich trifft, dann mit voller Wucht.
Von was ich rede ? Von der erdrückenden einsamkeit die sich in dein Herz frisst um es sich dort gemütlich zu machen. Sie nistet sich ein und hällt sich dort auf, manchmal für einen Tag manchmal für Wochen.
Unglücklicherweise ist es nicht nur Einsamkeit die dann einzieht, nein, es ist auch der Selbsthass die Angst und eine kleine aber bescheidene Suizidlust.
Das hört sich alles so richtig schön nach Emo-scheiße an, buhu usw. aber es ist nunmal die Wahrheit.
Dem Traumtänzer dem die Beine gebrochen wurden, der nun auf heißen Kohlen sitzt und nicht aufstehen kann.
Langsam aber sicher verbrennt.
Schmerzen. Qual. Pein. Hass.
Ich möchte mich in keinem Fall so fühlen, wollte ich nie und werd ich nie wollen.
Ist nunmal so.

Sonntag, 26. Februar 2012

Ein Moment~

Und dann ist der Moment da, der Moment der dir sagt: "MACH WAS".
Ein Moment der dir brachial ins Gesicht brüllt und möchte das du aktiv wirst, aber ja, aber nein.
Dein Körper ist krank, dein Kopf zwar auch aber der will raus !
Dein Geist sagt: "dir scheiß drauf renn", dein Körper meint: "wow die welt dreht sich !"
Und so stehst du dann auf deinen eigenen Beinen und fährst Karusell durch deinen Gedankensumpf.
krank aber lyrisch.
Ich fühle im Moment Gedanken die nach draußen wollen und mein Körper der Essen abstoßen will.
Gedanken kotzen.
krankheit macht müde. extrem müde.
Meine Gedanken werden so schläfrig ich höre schon draußen den Wind vorbei ziehn.
Meine Katze atmet ein und aus, und ich empfinde es als ungemein beruhigend.
Get me out of here.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Ist schon ok

Das Leben ist wie ein Tomte-Song, man versteht nicht alles aber das Grundkonzept stimmt.

Ist es nicht so, das sich jeder über die kleinsten Kleinigkeiten aufregt wo es doch so viel wichtigeres im Leben gibt.

Du siehst vor dir einen toten Marder und er sieht dich an als wolle er sagen "ey ist schon ok, ist eben blöd gelaufen, fahr weiter, konnte ja keiner wissen das ich dort sitze"

Und so geht das Leben weiter plätschert unaufhörlich weiter.

Es wäre doch schön wenn wir all die Uhren zerstören würden, oder nicht ?
Wüsstest du so, wie schnell die Zeit vergeht ? Stunden, Sekunden oder Minuten wären nicht mehr wichtig, weil du dich auf das Leben konzentrierst, klingt doch schön oder ?

Ich könnte lügen, das es schön ist immer zu wissen wie die Zeit vergeht, aber ih will ehrlich sein, ohne Zeit wären wir besser dran.