Dienstag, 31. Dezember 2013

Ich bin halt einfach scheiße.

Friede Freude Fraktal Fressehalten.

Schuld. Schuldzuweisung.
Wieso gibt es Schuld ? Schuld ist so unnötig und Schuldzuweisung erst Recht, wie man sich selbst immer alle Schuld zuweist aus purem Selbsthass um dann nur die Bestätigung über etwas zu erhalten das man eh schon lange wusste aber einem so brutal den Boden unter den Füßen wegzieht das man so auf die Fresse fliegt das Zähne fliegen und Blut spritzt. Der Selbsthass nur weiterhingeschürt wird, man nicht-wahr-haben-wollen-mag aber es wahr wird, weil dein ganzes Leben eher einem Monster gleicht das jegliche Menschlichkeit frisst und alles zerstört zerreißt und zerbeißt.
Und wenn das so der Frieden ist, bitte lass niemals den Krieg ausbrechen.
Jedesmal alles geben nur um einen Mini Anteil zurück zu bekommen. Ein bester Mensch zu sein nur um mit Narben bestraft zu werden weil man für seine Hässlichkeit alles andere hergeben muss weil sonst nichts bleibt außer tote Augen und ein zitternder Sack aus Fleisch und Knochen und Fett.
Das Gegenteil von Gut ist gut gemeint. Und mir ist es nicht erlaubt zu schreien wenn etwas weh tut, allein aus dem Grund weils ja alles super gut gemeint ist, aber von Meinungen kann ich mir nichts einkaufen.
"Sieh's mal anders" - "klar ich reiße meine Augen aus dann seh ich's anders, weil so wie ich meine Welt gerade sehe ist ja anscheinend falsch"
Kilometerweise Scherben-Meter-Lauf, der Preis ist ein Opfer zu sein.
Und wenn man immer versucht es allen anderen Recht zu machen, dann haste mit Sicherheit jemand vergessen, Dich.
Und ich bin müde von all dem Zweifel der nicht sein soll aber wirklich ist.
Ich sollte alle Türen aufreißen und schreien, den kleinen Emo in mir rauslassen aber wieso eigentlich ? Wieso muss ich mich verändern um anderen zu gefallen, wieso darf ich nicht schmerzen und weinen und hassen und man akzeptierst ? Wieso muss ich zu jedem X super sein auch wenn ich nur BS bekomme.
Ich brauche nur jemand oder etwas das meine Knochen zusammen hält, das Herz ist ein wildes Ding deswegen haben wir einen Käfig herum, aber meiner geht auseinander und tut weh, denn er bohrt sich in meine Haut und mein Fleisch und ich glaube langsam verwächst sich das alles.
Muss ich dann immer diese Schmerzen erleiden ?.

Und jajaja es wird schon, alles wird ! Alles wird schlimmer.

Montag, 25. November 2013

logisch darfst du. tob dich aus.

hah.hah.hah. schwarz.weiß. niemals grau !

 von 0 auf hundert und wieder zurück.
von friss so viel du kannst bis kotz dich leer und fühl dich schuldig.
von angstzuständen zu wutausbrüchen.

 Es ist alles so schön im Gedankenland.
Alles tut weh und man fühlt sich doch tot.
Innerlich, äußerlich sieht man ja nur aus wie ein Zombie.
Die Narben zwischen den Schenkeln sind schon längst verheilt aber brennen wie am ersten Tag.
Der Hass in den ohren klingt so laut wie am ersten Tag.
Alles dreht sich um die eigene Schuld und wie man sich am ehesten damit abfindet.

Absurd.

Ich halte als Prügelknabe für meine eigene Dummheit her.
Wieso.weshalb warum. Wenn ich frage ? Sei es drum.

Kann mich mal bitte jemand aus dem scheiß hier holen ? Aber ihr seid ja alle zu beschäftigt habt euer Leben und da ist meines nicht erwünscht. Schafft nur stress und ärger und schmerz.
Ist ok so.
Versteh ich.
Muss man ja auf sich achten.
Ich geh schon allein weiter ein.
Alles cool. Alles easy.

Kotzen again am Gefühlsbuffet.


Was ist nur los, was ist los ?
Der Teufel der ist los.
Er tanzt und tanzt und hört verdammt nochmal nicht auf.
Ja ja schlimme Kindheit.
Schlimme Jugend.
 Schlimmes was-auch-immer-das-grad ist.

 Fick dich und fick mich. Lass das Wechselgeld liegen, der Bus fährt heute nicht.
Unsinniges Wortgefasel das so wenig Sinn ergibt wie mein Leben.

Und wenn ich eines sagen darf dann dieses, Leben und leben lassen in allen Ehren, aber mein Leben kotzt mich an. Es verarscht mich von vorne bis hinten und lacht sich ins Fäustchen und ich muss drüber kichern denn das ist alles so scheiße das einem nur ein lach-kotz-heul gelager bleibt mit gelegentlichem Bein und Arm aufkratzen und gegen Wände treten. Essen essen und Essen entessen. Sich beschmutzt fühlen und sich weiter einsauen wollen. Mit den Schienbeinschonern auf dem Bahngleis herum kriechen und dann darüber hinaus ist die Welt doch super. Alle sind lieb solange du es auch bist, aber dann kriechen die Monster aus dir und verzerren dein Gesicht zu einer Fratze und schmerzen dir dann ist alles gar nicht mehr so schön weder für dich noch jemand sonst und du bist Schuld weil die Monster von dir kamen und du sie nicht unter deinem Bett gelassen hast, da wo sie hingehören und keinen stören außer dich beim einschlafen, oder was auch immer das ist.

Brenne mir das desinteresse mit der Kippe der anderen und auch von mir aus mir heraus. verglimme.


So aber eigentlich darf ich das ja gar nicht alles schreiben weil ich ja wertvoll bin und sowas. Aber irgendwie seh ich das ja nicht. Ich sehe nur etwas graumsames ekelhaftes und widerliches im Spiegel und so weiter. Also...ne.

Montag, 21. Oktober 2013

lustig lustig tralalala

Gibt es Worte die man sagen darf, bei denen sich jeder denkt, "jo ist angenehm, kannste sagen" ? Gibt es aber auch Worte die man so nicht verwenden darf ? Bei denen Menschen zusammen zucken und sich denken "ouch, besser nicht" ? Und wenn ja, ist es auslegungssache ? Warscheinlich letzteres, aber darf man für sich selbst festlegen welche Worte man gut oder gar schlecht findet ? Darf man sich vor manchen Aussagen schützen und Andere sagen dann "jo versteh ich" oder ist das nur Wunschdenken eines gebrannten Kindes ? Ist man selbst schuld wenn man Worte ernster nimmt als sie gemeint sind obwohl man genau weiß das sie brennen wie ein glühendes Eisen auf nackter Haut ? Muss man sich gar dafür schämen so verletzt zu sein durch ein paar simple Worte ? Ist es banal das man sich durch manches so angegriffen fühlt das man schreien und weinen möchte ? Muss man sich selbst das fühln' verbieten um Andere nicht zu kränken, muss man blind links alles akzeptieren was einem widerfährt oder darf man dem ganzen auch mal einen Riegel vorschieben, weil man sich selbst nicht mehr standhalten kann ? Flachwitze im Gehört, Schmerz im Herz. Nichts was dich hällt wenn der Spaß auf dich einprasselt wie Acid Rain. Aber ist ja alles witzig, gerade dann wenn einer ein Auge verliert.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Troyer Begleiter

Wir rauchten Stash und Weed und Gras en massen
Ich hab dich voll getextet, du hast zugehört, wir hatten tollen Sex mit allem Zubehör
-troy



Wie viele Wörter  braucht es um Gefühle auszudrücken? Ich meine keine halben Sachen, alles! Bis auf's Hemd blank ziehen. Es fällt mir so einfach Negativität in Worte auszudrücken, vielleicht weil mich immer der Schleier von Vergangenheit und die damit verflochtene Trauer umgibt, aber wenn es darum geht meine Zuneigung auszudrücken, ist es fast unüberwindbar.
Ich suche Worte die passen, die sich wie ein Puzzleteil in meine wirren Gedanken einpassen, aber das ist verdammt schwer.
Ich durchforste Bücher und lese mir Zitate durch um mir selbst klar zu werden was da in mir abgeht doch irgendwie bleibt das unbeantwortet.
Alles was bleibt ist ein Gefühl das sich wohl für viele als Schmetterlinge interpretieren lässt. Flauschig und doch beängstigend. Nicht die Schmetterlinge, das Gefühl.
Weil du dir denkst, scheiße, das ist was neues, das kennste nicht. Fuck. Dein Kopf sagt dir erstmal Abstand halten aber dein Herz will geradewegs in die neblige Landschaft hopsen und mehr Schmetterlinge mit bloßen Händen fangen. Aber wie weit, sollte man diese Gefühle dann zulassen ?

Fullspeed-Feeling-Flow.

Trotz der ungeklärten Sache fühle ich mich allerdings wieder besser wenn ich aufwache. Ich fühle mich auch etwas besser wenn ich einschlafe, vielleicht ist es ja nur 1% aber verdammt das kleine Prozentchen hält mich am Leben das ich wieder zu mögen lerne. Nicht allein. Zu Zweit.
Hoffentlich auf Hoffnung hoffen.
Wenn dir jeder Tag viel zu wenig vorkommt und wenn du dir denkst, ach komm pack noch ein paar Stunden drauf, ist es dann gut ?.
Wie soll man sich solchen Gefühlen gegenüber verhalten ?
Wenn man sich plötzlich klar wird das die verdorbene Zeit nur ein Trugbild war und du Maden im Bauch hattest, das kribbeln sich aber so ähnlich an fühlte ? Oder du zumindest daran glauben wolltest das dies zumindest Motten sind.

Grundlos dumm daher grinsen und alle findens klasse.

Ich möchte mich ausdrücken ich möchte am liebsten alles rauslassen, aber ist es das Wert? This time, this place ?
Sind es doch nur Larven ?

Soll man auf das Gefühl des Heilens vertrauen obwohl man mehr heult als an Anderen Tagen ?
Die Sonne auf der Haut angenehm finden weil man glücklich ist, obwohl einem nur kalt ist von einer weiteren Gedankenmassakernacht ??
Am Morgen gerne aufstehen, obwohl man sich in den Schlaf geweint hat ?

Kein Plan.

Alles was ich will ist mehr Zeit um das heraus zu finden.
Weil ich das merkwürdige Gefühl habe, dass ist es alles Wert.
Und wenn ich über Glasscherben laufe, weiß ich wenigstens das es hoffentlich jemanden gibt der sie für mich aus den blutigen Füßen zieht und die blutigen Stumpen in Verbandszeug einwickelt.


Ich werd mich bestimmt nochmal darüber amüsieren, den kläglichen Versuch irgendwas irrationales ausdrücken zu wollen, aber im Moment fühlt sich das echt gut an.



  大好き

Freitag, 26. Juli 2013

purity


Hilf.dir.selbst.

 I don't give a damn that I never will be worthy
Fear is the only enemy that I still know








Hör auf zu heulen und reiß dich zusammen.
Du bist schon so oft allein gewesen und doch bist du so ein Wrack wenn es hart auf hart kommt und dein Leben wieder den Drahtseiltakt anstimmt.
Aufwachen.lachen.erwachen.nichts machen.
Es ist ein scheiß Tag und er wird immer beschissener. Diese Woche krönt wirklich die Abfuck-Masche die mein Leben gerade abzieht und ich hab da kein bock mehr drauf.
Ja ja ja, das leben geht weiter tik tak tik tok und alles ist vergänglich, unendlich, zerstört.
Hilf.dir.selbst.
Ich lebe nicht mehr, ich reagiere nur noch.
Mein Morphium ist aufgebraucht und ich krieche auf dem Zahnfleisch daher und verstelle und verbiege mich um in diese Welt zu passen, um zu funktionieren.
Lach doch mal. Zieh nicht so ein Gesicht.
Und immer wieder diese Worte. "Dann geh doch, dann geh doch, dann geh doch, dann geh doch"
DANN GEH DOCH.
Wohin soll ich gehen verdammt ?
Ich fühle nichts. Ich weiß nicht ob ich mich hier geborgener fühle als in den tödlichen Krallen einer Bärenfalle. Ich fühle verdammt nochmal nichts und weine deswegen Tränen der Angst.
Wieso gerade jetzt ?.
Schlimme schmerzen in schlimmen Zeiten verschlimmern das hier alles.
Fucking.funktionier.doch.endlich.
Scheisswut.
Auf jeden, aber am meisten auf mich selbst.
War doch alles noch lustig bis eben, oder ?
Wenn du dich allein unter den liebsten Menschen fühlst stimmt wohl was nicht.(mit dir)
Frag mich ja was hier alles so abgeht. Aber ich weiß es nicht.
Ich agiere und tolleriere was da gerade abgeht, muss ja seine richtigkeit haben.
Auch wenn dann Abends wieder die Wut kommt die mich packt und in die Kissen drückt mich mit einer schwarzen Decke überzieht und leise das Lied vom Mond singt.

La le lu, gut genug bist du nie,
Genug bist du nie, also fick dich ins Knie.

schließlich malst du deine schwarzen gedanken auf weißes Papier und weißt nicht was du da tust, liest keiner, will keiner, Papierverschwendung.
Lediglich ein "Passt schon"  ziehrt dein Vokabular und die Menschen akzeptieren es.
Gut so.

Ana oh Ana komm mich holen, schnell.



Donnerstag, 25. Juli 2013

théâtre grotesque



Das ist alles nicht so wie ich es wollte. Nie. Nie und nimmer.
Diese abwärts drehende Todes-Spirale die mich immer weiter ins Nichts und ins Dunkle treibt.
Paralysierte parallel verlaufende abfuck Gedanken die sich immer wieder im Kreis drehen nur manchmal leiser werden damit man durchatmen kann dann aber wieder brachial auf dich einprügeln wenn du nicht hinsiehst.
Da gibts so vieles was dich runterbringt und du stehst nur vor deinem zerknüllten Leben und lachst boshaft über diese absurden Geschehnisse die dich "prägten" und du frägst dich ernsthaft ob du so viel aushalten kannst oder ob du schon lange durchgedreht bist und nur noch ein Schatten von dem bist, was du mal warst. Erinnerungen erinnern an das, dass ich mich längst nicht mehr zu erinnern trau.
Versteckspiele mit dir selbst aber du kannst dir selbst nicht entkommen weil du dich 24/7 um dich hast- immer.
Die alten Dämonen die du längst vergessen hast aber Krater auf deiner Seele hinterlassen schleichen sich wieder ein. Lassen dich erzittern in dem sie unter deiner haut zittern und bibbern.
Den Schlaf den du dir wünscht erhälst du nicht und alles fickt dich an weil du seit 3 Tagen nur 4 Stunden Schlaf bekommen hast und jeder um dich herum heult dich voll und will sich wichtig machen bereichern durch seine eigenen Probleme und du fuckst dich nur ab weil du schon so lang wach bist, aber das ist nicht normal und dann beruhigst du dich und gibst Tipps an die du dich selbst nicht halten kannst.
Weg-werf-Lebenslifestyle.
Und du hast bereits dein eigenes Meer geheult weil du nichts anderes kannst. Denkst du. Aber hey, life goes on.
Ob du Lust drauf hast oder nicht.
Dein Leben ist ein kleines Drama und du bist der Hauptakteur, unfreiwillig aber der Vorhang hebt sich bereits, 3.2.1. Text muss her.
Alle sitzen bereits im Theater des Wahnsinns und warten auf eine (mords)-Show.
Beleuchtung leuchtet auf dich und deinen winzigen Körper der hier im Licht zittert und die Narben flackern auf wie heiße Flammen und du willst schreien aber es bleibt stumm und dein Text ist nicht genug um das Publikum zu unterhalten also überlegst du. Was.soll.ich.tun.
Was auch immer du tust, hör.nicht.auf.
Gib deine Show zum besten und richte die Waffe in die Menge, feuer ab wenn du einen Schwarzseher siehst.
Du.bist.am.Ende.immerhin....

théâtre grotesque

Sonntag, 16. Juni 2013

Vulpini Vulpes.

German poetry (in German) is beautiful!

Immer wieder fängt der Scheiß von vorne an und immer wieder ende ich hier.
Ich bin halb so cool wie ich mich gebe und das ist schonmal ziemlich wenig.
Wach.taub.traurig.
Wollen wir uns eigentlich verändern oder kommt das von allein und wenn es von allein kommt, was kann man dagegen machen ?
Es gibt so schrecklich hässliche Dinge die so atemberaubend schön sind das man weinen möchte.
Aber wieso ist das alles so ?
Und wie kann man auf die Worte anderer bauen wenn sie diese Phrasen schon einmal an andere verbraten haben ?

Wie kann man sich sicher sein das alles einmalig ist und NUR für dich gedacht? Und nicht nur Nonsense der dir entgegen geschmissen wird weil es gerade der Happy-Flower-Power-Love-Forever-Moment hergibt ?
Ist es überhaupt sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen ob man einzigartig ist ? Oder verschwendet man nur wertvolle Energie damit weil es nur einmal EINE Person im leben gibt und du dann eh grundlegend verschissen hast ? Wieso sollte man eh jemandem etwas bedeuten das über das eigene hinaus geht ?
Diese Gedanken sind zum scheitern terminiert.
Jetzt. JETZT. jetzt.
Und ohnehin was soll der scheiß vom vertrauen und Bedingungen und dies und das und im Ende kann man seine eigenen Ansätze eh nicht auf andere anwenden weil das Hirnrissige scheiße ist.
Aber dennoch tun wir uns das an und geben uns den Zweifeln und der Angst, dem Schmerz und der Sehnsucht hin. Wieder und wieder um erneut enttäuscht zu werden (können).
tragisch tragisch.
Vielleicht bin ich einfach nur ein gebranntes Kind welches das Feuer scheut. 
Letzten Endes ist es das selbe. Zweifel bleibt Zweifel.
Angst bleibt Angst.
Und das finde ich gar nicht so schlimm. 
Melancholie ist in gewissen Maßen ganz schön, man kann sich damit einhüllen und sich darin verlieren und genüsslich an einer Zigarette ziehen die langsam verglimmt und man die Straße für den Tod teert. 
Ich bin kriegsgeil auf ein Leben das mich hasst und was sich alles dahinter verbirgt oder was es vorgibt zu sein. 

Die nachfolgenden Sendungen verzögern sich um eine Lebenszeit.




Und es hilft uns zu überwinden,
es hilft uns zu überstehen.




Donnerstag, 22. November 2012

“Ein Ziel ist: Überleben und Gefühle haben.”


Wie man es auch dreht und wendet, das Leben spuckt einem jeden Tag ins Gesicht.
Man macht dies und jenes falsch letzten endes ist alles zum scheitern verurteilt.
Aber ich möchte raus, die Welt sehen.
Ich will schmerzend lieben und schreien aus Angst etwas zu verlieren was mir wichtig ist.
Ich will kämpfen und an etwas festhalten, für das es sich lohnt zum kämpfen.


Donnerstag, 26. Juli 2012

Shiroku...

Okay, man sagt die Augen sind der Spiegel meiner Seele
Und deswegen ist es dunkel an dem Ort, an dem lebe
In dem kleinen Platz hier drinnen ist es Herbst
Und an die Wand schreibe ich mit Blut einen Vers


"Soll das wirklich alles sein,
Lässt du mich allein?"
Einen Moment lang zögerst Du noch:
"Sag' es. Sag' es doch..."


Menschen sind so unendlich komische Geschöpfe. Widerlich und zerbrechlich zugleich.
Ich hasse Menschen schon seit Anbeginn seitdem ich verstand was sie voran treibt.
Ich nehme mich da selbst nicht heraus. Ich bin schließlich auch eines dieser unnötigen Geschöpfe.
Lug, Betrug und wofür ? Klar um den eigenen Willen und die eigene, Sogenannte Glücklichkeit auszuleben. Kein Ding.
Geht mir am Arsch vorbei.
Aber wenn man dafür jemandem falsche Tatsachen vorspielt könnte ich kotzen und möchte mir einen Strick nehmen.
Und dann kotzt man am Gefühlsbuffet.
Wir haben zu viel Freiheit. Wir machens uns selbst nur schwer und anderen Menschen herum sowieso.
Aber wie stellt man seine Empfindungen aus und wird kalt und alt und glücklich ??
Viel zu oft wird man von Leuten betrogen das man eigentlich denken sollte "he, halt dich von ihnen fern !" Letztendlich bist du aber doch ein debiles Rudeltier und lässt dich emotional verstümmeln und stürzt dich irgendwann vor einen Zug weil du nicht mehr klar kommst mit deinem dasein.
Mit dem DA sein und dem HIER sein fängt ohnehin ja alles an.
Existenzen die sich herausnehmen mit deinem Leben umzugehen wie es ihnen passt da ja eh klar ist wenn man kennt dann rennt man nicht so schnell davon.
Und dann wird betrogen gelogen und das ist dann alles ok weil du so in deinem Gefühlschaos versinkst das du bald denkst dir wachsen Kiemen weil dein Leben so weit gesunken ist.
Aber das dies alles völlig ABARTIG ist und du das nur aus schlichter Gewohnheit machst merkst du erst zu spät wenn du mit dem Kopf unter Wasser versucht gegen deinen Instinkt anzukämpfen der dich nach oben zu drücken versucht.
Alles soll weiß sein. rein. hell.

Und das ist dann das Finale ?
Lächerlich.

Sonntag, 15. Juli 2012

Du bist scheiße.

Seltsam, was für Scheiße passiert, wenn alles was du denkst,
dass dir gehört, einbricht & stirbt.
Ich stell’ mir vor, dass es Liebe gibt und sie wartet nun
unter Eis verschlossen, hofft auf den ersten Atemzug.
Kennst du das, diese Stimme, die sagt: „Versager!“
& du setzt die Klinge zum Arm?
Ich seh’ mich selbst, mein Herz, das schlagende Kackding.
Es ruft: „Benjamin, halt die Welt an, ich will abspringen!“
-Casper

Ich will nicht dauernd rumheulen. Will meinen Arsch hochbekommen und allen den Mittelfinger entgegen halten, ja das will ich wirklich am liebsten aber letztendlich bin ich doch der kleine Versager der nichts auf die reihe bekommt und in der Gosse liegt. Zwischen ich pass auf dich auf und verpiss dich liegt ein Katzensprung. Gedankengeficke und Machtspiele auf die ich keine Lust mehr habe, nein ich hab keine Kraft mehr.
Vielleicht hab ichs irgendwann übertrieben und hab mich nur selbst verbiegen lassen. Und das was nun übrig ist will eh keiner haben. Auf den Müll mit dir.
Ich wünsche mir Schnee und Kälte ich will mich darin vergraben und dahinsiechen. Ich will stundenlang im Schneesturm laufen bis ich dann kalt und ermüdet in mein Bett fallen danach tage nicht mehr aufstehn können.
Oder einfach eine Nachtwanderung machen und dem Triebtäter strahlend ins Gesicht lachen, damit er wenigstens n schönen Abend hat. Vielleicht würde sich da auch was machen lassen vonwegen verunstalten und so.
Die Tabletten die mir verschrieben wurden taugen schon lang nichts mehr, erfüllen ihren Zweck zum betäuben aber längst nichts mehr als das.
Glaubs oder Glaubs nicht ich hab meinen Willen verloren.
Aber dieser ganze sentimentale Bullshit lässt mich nachts nicht schlafen lediglich umher geistern mit Kopfweh der ganz anderen Art. Aber who cares.
Mehr Alkohol mehr Tabletten mehr Sinnlosigkeit.
Aus einem Meer von Erbarmung wurde eine Meer aus Verzweiflung.
Das klingt nun alles so schön emo depressiv.
Danke Welt.
Wird eh keiner ernst nehmen :D

Montag, 4. Juni 2012

Family Portrait




Irgendwie komm ich mir in meinem Leben gerade wirklich verarscht vor. Wie als wär ich irgendwie ein kleiner Geist den niemand bemerkt oder überhaupt bemerken will. Ich laufe durch die Wohnung und werde nicht angesprochen oder ähnliches. Mir wird nicht mitgeteilt wann sie das Haus verlassen oder zurück kommen. Einfach allein gelassen bin ich dann irgendwie nur am rumlungern. Ich hab keine Kraft mehr irgendwas zu tun und meine Familie scheint das nicht zu bemerken und wenn, ist es ihnen wohl egal. Klingt nun vielleicht extrem egoistisch weil "sie liebt dich doch" aber im Moment bin ich einfach nur verdammt ungeliebt. Ich bekomme kein Essen und ziehe in eine Wohnung die ich davor noch nie gesehn habe und wenn ich Protest äußere bekomme ich die "gnädige" Aussage "sei nicht so frech" oder "spinn dich aus". Ja ich habe in diesem Haushalt wohl nichts zu sagen und dafür kassiere ich genervte Blicke weil ich meinen "Rang" anscheinend nicht kenne. Für meine bestandene Abi woche habe ich kein "glückwunsch" bekommen sondern nur die Aussage "wann bekommst du die Noten ? Was machst du danach ? Geht das überhaupt ?"
Ich konnte mich schon nie auf meinen Erzeuger verlassen.
Mein Opa scheint mich aufgrund meines Aussehens zu meiden und der Rest meiner Familie verurteilt mich weil ich noch keinen genauen Plan habe was ich studieren möchte.
Tja und meine Mutter, lässt mich immer in meinen schwächsten Momenten fallen. Damals als ich in der Realschule war und gemobbt wurde, war ich auch allein. Wieso stört es mich eigentlich noch das meine Mutter nicht versteht wie es mir geht? Ich habe so vieles allein durchgestanden. . .
Aber einfach beiseite geschoben zu werden wenn der Ehemann mal daheim ist tut so verdammt weh. Ich bin dann auch noch da ! Ich brauche manchmal auch POSITIVE aufmerksamkeit und nicht einfach nur dumme Befehle und Forderungen.
Jeden Tag versuch ich mich erneut aufzurappeln aber. . .irgendwie endet es immer gleich.
Ich bin noch lange nicht perfekt aber was hier los ist finde ich ungerecht und ich darf nichts dagegen sagen weil ich als "frech" gelte.
Danke.
Mama? tanoshii ne ?

Montag, 28. Mai 2012

▲▲▲

Kommt Zeit kommt Rat.

Ich weiß ich bin nicht immer der umgängstlichste Mensch, und ich weiß das ich so einige Macken haben.
Meine Launen lebe ich meist aus auch wenn ich dann keine Rücksicht auf Andere nehme.
Ich bin meist rechthaberisch und manchmal egozentrisch.

Trotzdem gibt es eine Person für die ich meine Hand ins Feuer legen würde und noch etliche andere Qualen durchstehen würde.

Ich weiß ich müsste mich für so vieles entschuldigen. . .
Und ich möchte einfach nur alles rein waschen aber letztendlich wird das nicht gehen.

Mir fehlen auch irgendwie die Worte. . .

Ich möchte einfach nur noch eine Weile eine glückliche Zeit mit dir verbringen denn im Endeffekt bist du mir die wichtigste Person. . .

Bah ich bin nicht gut im Gefühle ausdrücken aber ich wollte mich trozdem bedanken.

Ich bin froh dich zu haben und das du's trotz allem mit mir aushällst


Montag, 21. Mai 2012

Waterfalls flow upwards in extreme wind

Der Alltag ist eine Realität, die täglich bewußt geträumt wird - ein Wachtraum, ein Klartraum. Das Ich, das in diesem äußeren Bereich handelt, ist kaum jemals der Initiator seines Tuns. Und Menschen, deren Wirkungsfeld eingeengt und beschränkt wird, neigen auch dazu, deprimierende Träume zu haben.


Kann ich mich verdammt nochmal, ein einziges mal auf meine scheiß Gefühlswelt verlassen ? Ich hasse es das ich dauernd einbreche und vom einen auf den anderen Moment ne miese Laune hab das ich mir am liebsten ein Messer reinrammen möchte. Ich habs satt darüber nachzudenken was passieren würde, wenn ich mich nun doch vom Balkon stürze oder so. Ja ich warte auf den perfekten Moment, und ich weiß glaub ich auch wie's mit mir zuende gehen wird, aber trozdem ich kann durch so kleine Dinge aus dem Konzept gebracht werden und bin dann schon wieder auf nem suizid trip. . .das ist echt nicht schön, und normal schon gar nicht aber ich weiß das bei mir nich alles normal is. Ich glaub ich brauch einfach meine Struktur und wenn irgendwas nich so läuft wie ichs geplant habe wirft das mein kleines Konzept aus der Bahn und mich mit. Ich glaube ich hab mir angewöhnt in Ritualen zu leben respektive meinen Tag zu planen sodass ich mich von meinen luziden und suiziden Gedanken ablenken kann. Hab ich glaub auch mal in ner therapie session gelernt. Ist nich viel hängen geblieben von damals, aber das weiß ich noch, ich suche Ordnung und einen durchgängigen Ablauf, erschien mir damals lächerlich aber ist mittlerweile irgendwie extrem plausibel. . .Ich mein, so hab ICH kontrolle über mein Leben und nicht meine Krankheit. Tja the more you know und so. Reg mich glaub deswegen auch immer so übelst auf wenn mir jemand absagt. . .weil ich dann weiß das ich nachdenken werde, und nachdenken fällt in den meisten Fällen bei mir extrem negativ aus, haha. Blöder Scheiß. Wieso bin ich nur son mentaler Krüppel, naja gut ich weiß warum . . . aber trozdem ich will das ja nich. Bin wohl einfach zu spät gewesen als es darum ging mal nich über was nachzudenken.
Hab damals mein Leben als Wasserfall interpretieren müssen, hab ich nämlich mal gemalt. Ich mach mich zwar immer drüber lustig aber im Endeffekt hat es gestimmt. Ich suche ehrlich so nen gleichmäßigen Strom in meinem Leben. Irgendwie lächerlich das ich mich durch so einfache Dinge aus meiner Glücklichkeit reißen lasse. Krüppel. Letztendlich endet das nämlich damit das ich eben wie ein depressiver Berserk alles kaputt mache, Leute und so. Blöd. Ach das führt doch zu nichts letztendlich juckt es eh niemanden, und die die es interessiert können mir dann nich helfen. Endet immer gleich.


Montag, 7. Mai 2012

Fickkind

Mal vorab, ich bin extremst geladen und entschuldige michvorweg für Obszönitäten oder Ähnliches. Es gibt so Momente in denen ich einfach nur Schreien möchte und um mich schlagen will. Gerade ist so ein Moment.

Und los.

Ich bin ja wirklich nicht voreingenommen was fremde Menschen angeht. Mich interessieren sie einfach nicht. Mal ganz abgesehn davon das ich durch mein Äußeres auch auffalle und deswegen mal gar nich die fresse aufreißen brauch.
Aber was mir heute passiert ist, war einfach abgrundtief stumpf. Ich mein schön und gut das ich für manche Leute vielleicht wie aus einer Freakshow entsprungen wirke, gibt ihnen trotzdem nicht das Recht mich mit Blicken zu taxieren und zu Freunden UNAUFFÄLLIG zu flüstern. Wobei mir das noch relativ fick egal ist. Geht mich nichts an.
Aber heute hat so eine Kackbratze echt den Abschuss gebracht.
Ich geb euch mal einen kleinen Einblick in die Situation:
Ich komme eben aus der Schule habe meine Kunstmappe umgehängt höre Musik und bin eigentlich recht unauffällig. Stehen ja auch nicht viele Leute an der Haltestelle.
Dann merk ich wie so ein kleiner Flachwixxer neben mir steht und sich einen abzappelt, hab ihn eben nur aus dem Augenwinkel gesehn.
Gut, hab ich eben mal hingesehen. Großer Fehler. Als ich dort hingesehn habe, durfte ich feststellen, dass dieses dumme Arschloch dauernd zu mir schaut nen vogel zeigt, zu seinem gegenüberliegenden Kumpel. . .GEHT'S NOCH ???!!
Ey ich wollte in dem Moment am liebsten rübergehen und den Typen umfotzen, aber gut bin ja nicht so, wollte ruhig bleiben.
Als dieses Fickkind nicht aufhörte bis die Straßenbahn kam dachte ich mir auch meinen Teil.
Mal ganz abgesehn davon das dieser Typ schon sicher an die 25 war ?! Und eine Fresse hatte die man nirgends auf Rtl / Mitten im Leben findet. WAS ERLAUBT DER SICH ? Ich mein, der sah nun wirklich nicht aus wie die Intelligenz in Person, mal ganz abgesehn von seinem modischen Kleidungsstil /nicht.
Schön wenn man so dumm ist und damit glücklich sein kann /muss, aber ein gewisser anstand gehört doch wohl in jeden Schädel eingehämmert, oder ??
Jedenfalls krieg ich gerade meine Aggressionen nicht in den Griff.

Samstag, 5. Mai 2012

Irgendwo Anders

Und nun werd' ich von dieser Leere überrannt.
Es geht so vieles Falsch in meinem Leben. Vielleicht bin ich ja einfach nur verkorkst ? Vielleicht bin ich übersensibel ? Vielleicht interpretier ich zu viel in Momente ? Vielleicht bin ich es einfach nicht wert ?
Wer weiß das schon.
Ich lege mir die Dinge aus wie sie mir passen. . .
Das ist doch Unsinn, wenn ich etwas sehe wie ich es eben sehe besteht da doch ein Kommunikationsproblem, wenns nicht stimmt ?
Die Vorwürfe brennen sich in meine Haut.
Ich bin so kaputt innerlich. Ich heule so viel in letzter Zeit weil ich einfach nicht mehr kann.
Und es ist immernoch nicht genug. Ich bin trotzdem noch ein Wesen das man beschuldigen kann, dabei versuche ich für jeden den weg des geringsten Widerstands zu ebnen.
Ich spür mich selbst nicht mehr weil ich ständig für irgendjemand meine Hand ins Feuer lege.
Meine Worte schallen an Menschlichen Mauern ab.
Doch, ich kanns nicht. Ich kanns nicht richtig biegen.
Aber, vielleicht bin ich ja wirklich einfach nur total verkehrt hier.
Vielleicht bin ich insgeheim einfach nur zu blöd um mit Mitmenschen klar zu kommen.
Vielleicht reagier ich ja wirklich immer über ?
Aber. . .dann...dann will ich wirklich lieber alleine sein.
Ich kann's wieder lernen allein zu sein.
Denn schlimmer als allein zu sein ist die Einsamkeit zu zweit.
Wieso öffne ich mich Anderen gegenüber überhaupt noch ? Ich mein, letztendlich wird man nicht verstanden und du liegst da, in Scherben.
Denn letztendlich gibt es nur einen geringen Teil an Leuten die es dann verstehen.
Und die auch tatsächlich mal besorgt sind. Bei denen du spürst das sie dich genauso brauchen wie du sie.
Naja was ich die letzten Tage so entgegen bekommen habe ist:
überdramatisieren, traurig, dumm, unnütz, sinnlos, belanglos, unnötig.
Aber nichts hab ich gehört darüber was mir helfen könnte.
Dabei bin ichdoch gerade an meinem Nullpunkt.
Ich laufe durch ein Scherbenmeer und jeder legt mir Steine auf die Schultern.


Dienstag, 27. März 2012

Old story | Realschule

Leben für das Wohl anderer

Genre: Drama
Warning:Selfdestruct, blood
Autor:Shiroi_Shi

Prolog:

Eine Story über mein Leben erscheint mir sinnlos.
Aber die Menschen möchten wissen mir es geht.
Auf das sie hiermit ihre Wahrheit finden.
Das sie einsehen wieso ich über manches nicht rede.
Damit sie einsehen wieso ich so bin.



Widmung:


Dem geliebten und verhassten Leben.
Dem Schnee der mein Grab bedecken wird.
Dem Blut welches durch meine Adern fließt.


Story:

Wiedermal geweint.
Wegen sinnlosen Dingen. Liebe. Hass. Schmerz
Alles was ich jeh wollte ist leben. Doch auch dieser Wunsch wurde mir verwehrt.

In dieser verlassenen Wohnung sitze ich nun,wie gewohnt.
Allein wie ich es kenne.
Eltern sind in den Bergen um ihren Horizont durch etliche Bergwandertouren zu erweitern.
Fein, wenigstens gehen sie ihren Wünschen nach.
Ich werfe einen Blick aus dem Fenster.
Schnee.
Ja zahlreiche Schneeflocken schweben vom bedeckten Himmel herunter.
Wunderschön.
Wie sie im Wind tanzen erfreut mich.
Ein kurzer Moment der Freude...erstaunlich dieses Gefühl.
Mein Bruder ist bei unserem Erzeuger.
Ich gehe schon länger nicht mehr zu ihm.
Bin angewidert.
Scheinheilige Menschen verachte ich. Deswegen soll er mich in Ruhe lassen.
Wieder ein neuer Wunsch.
Ich wünsche ihm aber nichts schlechtes. Er hat auch gelitten.
Er hat ja sein Kind verloren.
Sonderbares Verhalten.
Ich wende den Blick wieder ab vom Fenster.
Monoton.
Der Blick gleitet durch das volle Zimmer.
Es erdrückt mich. Aber es gefällt mir.
Viele Erinnerungen die an den Wänden hängen.
Poster.Bilder,Tickets.
Alles was wert hat.
Nicht materiellen.
Emotionalen und geistigen wert.
Frage mich wieso und weshalb ich diese Richtung eingeschlagen hab.
Ich bin kalt.
Keiner sieht es.
Alle sagen ich bin nett.
Bin ich es ?
Lege ich meine Maske ab bin ich gleich kaputt.
Meine Maske erhält mein Leben.
Blick auf den Körper.
Kaputt.
Der Brustkorb hebt und senkt sich erschwert.
Atemwege zugeschnürt.
Kalte Hände.
Durchblutungsstörungen.
Nicht weiter schlimm.
Arme - aufgeschlitzt.
Voller Narben.
Und schrammen.
Und schnitten.
Schmerz als Zeichen des Lebens.
Lächeln auf den Lippen.
Ja das kann ich.
Mich verletzten.
zerbrechlich.
Leere Medizinschachteln.
Medikamentmissbrauch.
Hoffnung auf Freiheit.
Keiner weiß es.
Meine Träume sind schwer.
Sie halten mich stundenlang wach.
Schlafzeit maximal 3 Stunden.
Dunkle Augenringe.
Rissige Lippen.
Kaputte stimme.
Albträume lassen aufschreien.
Vergeltung für ein Meer aus schwarzem Glück.
Zu oft verletzt.
Essen steht am Tisch.
vergammelt allein vor sich hin.
Essen ist nur notwendig wenn man es braucht.
Dünn sein.
Dünn bleiben.
Sehnsucht.
Fernseher.
Dauer presänt.
Gehirnfreiheit durch Dauer Berieselung.
Ablenkung suchend in Kindersendungen.
lachen.
Für den Moment eine leise Stimme im leeren Raum.
Katzen Kratzen an der Tür.
Tür auf.
Sie kommen mir schnurrend entgegen.
Erneut Tränen in den Augen.
Sie sind immer da.
Auch wenn sie es nicht verstehen.
Ich brauche sie.
Lass sie dennoch wieder spielen gehen.
Alleins ein.
Sturmfrei.
Schmerz.
Gehe ins Bad.
Blick zur Badewanne.
Vorletzter Versuch dem leben zu entfliehen.
Nicht gelungen.
Mutter klopfte an der Tür.
Mist.
Sehe in die Küche.
Nehme Wasser mit.
trinken.
Der Blick verliert sich in der Bar.
Wodka.
Alkoholmissbrauch.
4 Uhr nachts getrunken.
Schreie selbst die Stille an.
Hoffnung auf Schlaf.
Fernseh schauen bis man einschläft.
wie gewohnt.
Keiner weiß davon.
Nichtmal ich will es wissen.
Mehr und mehr Menschen verlassen mich.
Denken ich rede mir alles nur ein.
Depression erfunden.
Schön.
Kaum.
Es schmerzt und ich habe angst um mich.
Blick auf die Rasierklinge.
Letzter Versuch demLeben zu entkommen.
Erneut aufgehalten worden.
Mist.
habe ja noch Freunde.
Lege mich ins Bett.
Vergewaltigt vom Leben.
Morgen Schule.
Hass.
angst.
Unzufriedenheit.
ich habe Angst vor der Schule.
Existenzangst.
Tränen.
Schlaf.
Wecker.

Mittwoch, 21. März 2012

STAHN UF

Es gibt nicht viel das ich bis aufs Blut bereue.
Ich lebe sehr gut mit meinem Gewissen respektive habe ich gelernt mit meinem Gewissen auszukommen.
Ich habe gelernt zu leben und nicht zu viel nachzudenken.
Ich bin kein Egomane, und finde mich sehr normal.
Aber, obwohl ich denke ich lebe aufs vollste, und auch wenn ich denke ich bereue nichts, etwas fehlt. Etwas fehlt immer.
Ich habe zu viel erlebt und die Löcher in mir lassen sich nicht so einfach ausfüllen wie die Löcher in einem Porno.
Ich kann mir keine Zukunft mit anderen Menschen vorstellen außer vielleicht mit meinem kleinen Rikalein. Keine Ahnung weshalb, wir haben wohl schon zu viel durchgemacht.
Für mich sehe ich nur eins, weg hier. Ich will einfach nur weg. Weg von meiner Vergangenheit und weg von meinem Schmerz.
Ich möchte einfach all die Altlasten wegschaffen um ein neues Leben anzufange. Ganz wo anders.
Andere Sprache, andere Kultur.
Einfach ich sein.
Naja "einfach" ist hier wohl relativ gesprochen, weil wer kann schon er selbst sein in dieser verdammten Welt ?
In letzter Zeit merke ich wieder wie es in mir schreit. Der Schrei meines "ichs" das heraus will. ausgelebt werden will.
Ich habe in den letzten Wochen viel zu viel für Andere getan und meine Bedürfnisse völlig vergessen, ich habe nur noch für Andere gelacht und nicht mehr für mich selbst. Mein Herz blutet. Und ich habe darüber hinweg gelacht. Damit ist nun aber erstmal Schluss. Ich nehme mir Zeit.
Zeit für mich, ausschließlich mich ! Werde mich nicht breitklopfen lassen zu irgendwelchen "spaßigen" Aktionen zu denen ich nur halbherzig ja sage. Ich werde das machen auf was ICH Lust habe verdammt. Keine implusiven Gefallenerfüllungen.
Und bei diesem Gedanken geht es mir richtig gut !
Ich will keine Zustimmung oder ähnliches. ist mir egal. ich zieh mein Ding ohnehin durch.
Und falls ich nun doch zurück falle ? Tja. . .dann dauert es eben noch !
aber ich krieg meinen Willen schon noch.

Mittwoch, 14. März 2012

Vielleicht. . .

Irgendwie blöd wenn man mit sich selbst nicht klar kommt, richtig ?
wieso bin ich nur so ein Monster respektive wieso bin ich zu so etwas geworden ?
Stoße Menschen davon die nur das Beste wollen und hänge mich an mich selbst, auch wenn ich weiß das meine Gedanken mörderisch sind.
Vielleicht sind Lügen für Menschen das wahre Vergnügen.
Ich bin seit Tagen schlaflos, und wenn ich kurz die Augen zu bekomme dann hab ich irgendwelche Albträume von Mord und Verderben, Vergessen und Verletzen.
Im Moment projeziere ich meinen Selbsthass auf Andere, keine Ahnung ob's das richtige ist.
Am liebsten würd ich mir ne Waffe krallen und russisch Roulette spielen.
Ich würde gerne die Zeit zurück drehen.
Geht aber leider nicht.
Nun sitze ich hier wie eine Motte mit herausgerissenen Flügeln, die zitternd um ihr Leben fleht.
Ich hoffe einfach nur auf einen besseren Morgen.
Vielleicht wird mir der Wunsch erfüllt, man vielleicht aber auch nicht.
Vielleicht macht mich die Welt ja auch wahnsinnig, ja vielleicht wach ich morgens auf und meine Narben sind verheilt.
Es kommt wie es ist, ungewiss.

Dienstag, 6. März 2012

alo[n]e

Der Dauerfrost hat mein Herz geraubt.
Lügen.
Leid.
Ungeduld.
Leere.
Ich habe Angst vor mir selbst.
Mein Kopf ist kein schöner Ort und meine Gedanken sind tödlich, doch es gibt kein entrinnen, das gibt es nie.
Ich habe so Angst mit mir allein zu sein an manchen Tagen.
Ich bedrohe mich selbst mit einer Präzision die ich selbst nicht für möglich halte.
Wenn ich mich in hoffnungslosen Nächten in den Schlaf zwinge denke ich daran wie ich selbst zu einem Monster in meiner eigenen Haut wurde welches keine Liebe für sich selbst findet
Amüsant.
Ich vermisse die schöne Zeit. Ich vermisse die unbesorgten Nächte in denen ich einfach schlafen konnte. Ich vermisse mich selbst.
Ich möchte eine helle Zukunft aber ich stehe vor einem bodenlosen Abgrund der immer weiter bröckelt und mich bald hinunter zieht.
Ich kann die Einsamkeit nicht leiden.
Das ist einfach zu banal. Ist es immer.
Ich fühle mich so gefangen. wie ein Vogel im Käfig. Ich möchte heraus und fliegen aber ich kann nicht.
Schreien.
Weinen.
Atmen.
Sterben.



Und wenn wir über den Sinn des Lebens sprechen, dann lass mich dein Sinn sein

Mittwoch, 29. Februar 2012

Eine neue Nacht in der ich wünschte nicht hier zu sein

Wenn es dich trifft, dann mit voller Wucht.
Von was ich rede ? Von der erdrückenden einsamkeit die sich in dein Herz frisst um es sich dort gemütlich zu machen. Sie nistet sich ein und hällt sich dort auf, manchmal für einen Tag manchmal für Wochen.
Unglücklicherweise ist es nicht nur Einsamkeit die dann einzieht, nein, es ist auch der Selbsthass die Angst und eine kleine aber bescheidene Suizidlust.
Das hört sich alles so richtig schön nach Emo-scheiße an, buhu usw. aber es ist nunmal die Wahrheit.
Dem Traumtänzer dem die Beine gebrochen wurden, der nun auf heißen Kohlen sitzt und nicht aufstehen kann.
Langsam aber sicher verbrennt.
Schmerzen. Qual. Pein. Hass.
Ich möchte mich in keinem Fall so fühlen, wollte ich nie und werd ich nie wollen.
Ist nunmal so.